I'M JUST A GOOD GIRL WITH BAD HABITS

Antioxidantien, wir haben dieses Wort schon oft gehört und gelesen. Aber was steckt wirklich dahinter? Eines steht fest, Antioxidantien wirken wahre Wunder in unserem Körper und sollten deshalb, vor allem in der Ernährung, nicht außer Acht gelassen werden. Sie sorgen dafür, dass unsere Körperzellen geschützt bleiben und helfen uns dabei gesund zu bleiben und jung auszusehen. Ja richtig gelesen, sie kämpfen gegen den Alterungsprozess an. Wahre Superhelden also. Antioxidantien haben richtig viel Power, was auch der Grund dafür ist, dass wir diese näher betrachten wollen. Wenn ihr dranbleibt, erfahrt ihr mehr darüber, wie ihr euch diese zu Nutze machen könnt und was ein Mangel an den Wunderwaffen alles in unserem Körper auslösen kann.

BAD HABITS

Nur Antioxidantien können die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und auf diese Weise Zellschäden verhindern. Bei einem Großteil der Bevölkerung hat sich im Laufe der Zeit jedoch die Gewohnheit eingeschlichen, Getreide, Milch und Fleisch als Hauptbestandteile der Ernährung zu verwenden. Und obwohl diese Nährstoffe wie Proteine, Kohlenhydrate und Fette en masse liefern, sind Antioxidantien dort nur spärlich angesiedelt. Das ist wiederum die Ursache dafür, dass die Menschen immer kränker und - let's be honest - dicker werden. Da auch die schädlichen Umwelteinflüsse mit der Zeit immer massiver wurden, haben freie Radikale leichtes Spiel bekommen. Denn anstatt Antioxidantien durch unsere Nahrung aufzunehmen, haben wir immer mehr schlechte Gewohnheiten angesammelt die dazu führen, dass wir noch mehr freien Radikalen ausgesetzt sind. Aber welche Faktoren erhöhen die Anzahl der freien Radikale in unserem Organismus eigentlich? Neben schädlichen Umwelteinflüssen sind folgende Faktoren maßgebend:

 Industriell verarbeitete Fette und Zucker
Stress
 Alkohol
Medikamente und natürlich Drogen
Rückstände von Pflanzenschutzmittel
UV Strahlung aka übertriebenes Sonnenbaden
Zigarettenrauch: Bis zu 1000 Billionen freie Radikale sollen bei einem einzigen Zug im Körper des Rauchers entstehen
Lebensmittelzusatzstoffe uvm.

Wenn man diese Liste betrachtet, fällt einem sofort auf, dass schlechte Gewohnheiten, die oft belächelt werden, doch einen ganz schönen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Die gute Nachricht ist jedoch auch, dass sich diese negativen Einflüsse durch einen gesunden Lebensstil auch Step by Step ganz einfach ausschalten lassen. Eine gesunde, ausgewogene und vor allem bewusste Ernährung sollte dabei auf jeden Fall der erste Step sein.

Kettenreaktion

Nun gut, dass freie Radikale schlecht für uns sein können, haben wir jetzt festgestellt. Aber wie schlimm können die Folgen wirklich sein? Diese negativen Folgen sind bereits bekannt:

Krebs
Beschläunigter Alterungsprozess
Herzinfakt
Rheumatische Erkrankungen uvm.

Wie man also schon sehr schnell erkennen kann, sind die Auswirkungen sehr massiv. Natürlich ist das ganze sehr viel komplizierter als wir es in unserem Artikel darstellen können. Fakt jedoch ist, dass unsere Ernährung und Lebensweise beträchtlich dazu beiträgt, ob es uns gut geht oder eben nicht.  Im Grunde weiß das natürlich auch jeder, aber ist es uns wirklich so bewusst, wie es eigentlich nötig wäre? Schlechte Gewohnheiten sind nun auf einmal nicht mehr so harmlos und es kommt zu einer wahren Kettenreaktion. Hat man viel Stress, kann man sich weniger Zeit für sich selbst einräumen. Es folgt, dass man sich schlechter ernährt und sich auch weniger bewegt. Dies sind alles Faktoren, die unseren Gesundheitszustand auf Dauer beeinträchtigen. Hinzu kommt, dass gerade die Beeinträchtigung unserer Gesundheit auch dazu führt, dass wir weniger leisten können. Wir schießen uns also ein Eigentor. Denn gerade wenn man eine stressige Phase hat, kann man es sich am allerwenigsten leisten krank zu werden.

STEP BY STEP, Baby

Wie schafft man dann aber den Ausweg aus diesem Teufelskreis und der Kettenreaktion der schlechten Gewohnheiten? Am liebsten wäre es uns, wenn wir einfach folgenden Satz schreiben könnten: Es ist ganz einfach, man muss nur folgende 3 Dinge beachten. Nein, leider ist es kein einfacher Weg, aber definitiv einer, den es sich zu gehen lohnt und der einen reich belohnt. Das Wichtigste dabei, ersetze deine schlechten Angewohnheiten Step by Step mit neuen und gesunden Gewohnheiten. Das erfordert etwas Kreativität, ist aber zugleich aufregend und macht Spaß. Man bricht aus seinem gewohnten Trott aus und lässt sich durch die Vielfalt an Möglichkeiten inspirieren. Ob es nun ein aktiver Lebensstil ist, indem man mehr Bewegung in seinen Alltag integriert oder neue gesunde Rezepte. Belügen wir uns selber einmal nicht, das Leben kann doch nicht nur aus Wurstbrot und Nudeln bestehen.

Neben neuen und gesunden Gewohnheiten gibt es natürlich auch noch Lebensmittel, welche einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien besitzen. Integriert man diese in seine Ernährung, kann man zusätzlich zu einem gesunden Körpergefühl beitragen. Wichtig ist dabei jedoch zu beachten, dass das Ablegen von schlechten Gewohnheiten (wie z.B. Rauchen, übertriebenes Sonnenbaden, übermäßiger Verzehr von verarbeiteten Lebensmittel, Zucker und Alkohol usw.) einen wesentlicheren Einfluss auf die Gesundheit haben, als die reine Integration von antioxidantienreichen Lebensmittel in die Ernährung. Wir haben für euch einmal zusammengefasst, welche Lebensmittel richtig viel power haben:

Kaffee (yesss!)
Äpfel
Beeren (z.B. Blaubeeren, Goji Beeren)
Granatäpfel
Brokkoli
Nüsse (und aus Nüssen gewonnene Öle)
Zwiebel + Knoblauch
Tomaten
Zitrusfrüchte
Grüntee
Kartoffel / Süßkartoffel
Roher Kakao

BALANCE

Am Schluss möchten wir noch anmerken, dass auch Radikale ihre Aufgaben im Zellstoffwechsel zu erledigen haben. Sie sind also nicht der Staatsfeind Nummer 1, wie man jetzt vielleicht meinen möchte. Nein, sie spielen eine wichtige Rolle. Dennoch ist es wie bei allem im Leben, die Mischung, die es ausmacht. Dadurch, dass wir aber schon sehr vielen schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, liegt es an uns unserem Körper etwas Gutes zu tun. Die Balance macht es also aus. 

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